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Agglomerationsprogramm

Gemeinsames Agglomerationspgrogamm für ein lebenswertes Rheintal

Stand: Dezember 2017

Wo soll im Rheintal gewohnt, wo gearbeitet werden? Wo brauchen wir neue Verkehrsinfrastrukturen? Wo soll die Natur Raum haben? Dies sind ein paar der Fragen, die zehn Vorarlberger Rheinanlieger-Gemeinden und die zwölf Gemeinden des St. Galler Rheintals mit dem gemeinsamen Agglomerationsprogramm beantworten wollen.

Der noch junge grenzübergreifende Verein Agglomeration Rheintal stellte im Juli 2017 wichtige Weichen für die Erarbeitung einer zukünftigen Entwicklungsstrategie für die Region Rheintal.

Neues Vereinsmitglied Feldkirch

Neu ist auch die Stadt Feldkirch als wichtige Grenzstadt Mitglied im Verein Agglomeration Rheintal. Bürgermeister Wilfried Berchtold betonte die Bedeutung der grenzüberschreitenden regionalen Zusammenarbeit. Ihm ist es wichtig, dass den Visionen auch konkrete wirksame Maßnahmen folgen. Dies könne nur erreicht werden, wenn ein Wechsel von lokalem Denken hin zu einer gemeinsamen regionalen Verantwortung stattfinde.

Der Verein setzt zudem auf eine enge Zusammenarbeit mit den Verantwortlichen des Rhein-Hochwasserschutzprojektes RHESI und der beiden Mobilitätsprojekte Mobil im Rheintal und Netzstrategie mittleres Rheintal.

Gemeinsames Zukunftsbild für die Region

Als ersten Schritt erarbeiten die Verantwortlichen das Zukunftsbild. Es wird an einer eigenen Konferenz Anfang 2018 Gemeinden, Institutionen, Verbänden und der Bevölkerung vorgestellt. Anschließend besteht die Möglichkeit zur Stellungnahme. Aufbauend auf dem zukunftsbild werden Strategien und Maßnahmen erarbeitet mit dem Ziel, im Jahr 2020 ein genehmigungsfähiges Agglomerationsprogramm beim Schweizer Bund einzureichen. Darin werden griffige und umsetzungsreife Maßnahmen enthalten sin, die praktische Antworten auf die Herausforderungen im Rheintal in den Bereichen Verkehr, Siedlung und Landschaft geben. Ziel ist es, damit Subventionen des Schweizer Bundes für grenzüberschreitend relevante Verkehrsinfrastruktur im Rheintal zu erhalten.

"Mit einem gemeinsamen Agglomerationsprogramm setzen wir einen Meilenstein in der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit. Die koordinierte Planung in den Bereichen Verkehr, Siedlung und Landschaft nützt im Endeffekt allen Beteiligten und bietet eine Chance zur Weiterentwicklung des Rheintals. Der Prozess ist bestimmt nicht einfach, aber aus meiner Sicht wertvoll und notwendig."

Reto Friedauer
Präsident Verein Agglomeration Rheintal, Gemeindepräsident St. Margrethen