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Weiterführende Informationen

 

Vision Rheintal

Projektleitung Sabina Danczul
sabina.danczul@vision-rheintal.at

Vision Rheintal nach 2016

Stand: Dezember 2016

Vision Rheintal blickt heuer auf ihr zehnjähriges Bestehen zurück. Was mit einem breit angelegten Leitbildprozess begann, steht 2016 an einem Wendepunkt: Die Befristung des Projektes bis Ende dieses Jahres wurde vom Land Vorarlberg und den Rheintalgemeinden zum Anlass genommen, über das bisher Erreichte und eine Neuausrichtung zu reflektieren und nachzudenken. Unter dem Titel "Zukunftsbild Vision Rheintal 2016+" startete im Herbst des vergangenen Jahres ein Prozess unter Beteiligung von Land, Gemeinden und Fachleuten. Konkrete Ergebnisse sollen im Frühjahr 2017 im Rahmen einer Rheintalkonferenz beschlossen werden.

Bedürfnisse der Gemeinden zählen

Am Anfang des Prozesses "Zukunftsbild Vision Rheintal 2016+" stand im Herbst 2015 eine Evaluierung. Die Ergebnisse und die sich daraus ergebenden Optionen für das zukünftige Angebot von Vision Rheintal wurden Anfang 2016 in Workshops mit den Rheintalgemeinden und der Abteilung Raumplanung diskutiert. Ziel war es, ein Stimmungsbild zu erhalten, welche Aufgaben Vision Rheintal in Zukunft wahrnehmen soll. Im Mittelpunkt standen dabei die Bedürfnisse der Gemeinden. Derzeit befasst sich eine Arbeitsgruppe mit den detaillierten Inhalten der zukünftigen Aufgaben und danach mit der dazu passenden Organisationsform. Zwischenergebnisse werden im Rahmen des Beteiligungsprozesses in Feedbackschleifen in die Rheintalgemeinden zurückgespielt.


»Der Prozess Vision Rheintal lebt nicht von einem Top-down-Ansatz, sondern muss sich an den konkreten Bedürfnissen der Gemeinden orientieren.«



Landesstatthalter Mag. Karlheinz Rüdisser

Trends

Im bisherigen Prozess zeichnen sich klare Trends ab: Die Euphorie der Anfangsjahre ist der Realität des Alltag gewichen. Doch bei aller Kritik an Vision Rheintal besteht der Wunsch nach weiterer, gemeindeübergreifender Zusammenarbeit. Kleine und mittlere Gemeinden wünschen sich mehr Unterstützung, wenn es um Raumplanung geht, während für größere Kommunen verstärkt soziale Themen eine zentrale Rolle spielen. In Zukunft braucht es eine stärkere Kommunikation in die Gemeinden hinein, besonders die Mitglieder der Gemeindevertretung bzw. der Planungsausschüsse sollte besser angesprochen werden. Ein spezielles Angebot benötigen die Gemeinden in Rand- und Hanglage. Diese wurden in der Vergangenheit nicht ausreichend von Vision Rheintal mitgenommen.

Frühjahr 2016: Workshops in den Regionen
Fokusgruppen Herbst 2016