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Grenzüberschreitende Regionalentwicklung als Chance

Die Gemeindeoberhäupter des St. Galler und Vorarlberger Rheintals treffen sich regelmäßig mit dem Ziel, die grenzüberschreitende Zusammenarbeit zu fördern. Beim 7. Arbeitstreffen am 31. März 2016 in Lustenau standen die Möglichkeit und Chancen eines neuen Agglomerationsprogramms im Mittelpunkt.

Ein Agglomerationsprogramm ist ein wesentliches Planungsinstrument des Schweizer Bundes. Es koordiniert die Planung von Verkehr, Siedlung und Landschaft  in urbanen Räumen in der Schweiz und in den grenznahen benachbarten Regionen und ist Voraussetzung für die Mitfinanzierung von Verkehrsinfrastrukturen durch den Schweizer Bund.

Nach dem Scheitern des Agglomerationsprogramms 2013 trat der Kanton St. Gallen an das Land Vorarlberg erneut mit dem Wunsch nach einem neuen Agglomerationsprogramm (AP4) heran. In Absprache mit dem Schweizer Bund wurde der Planungsraum auf Vorarlberger Seite verkleinert. Er besteht nun aus den 12 Schweizer Rheintalgemeinden und den direkt an die Schweiz angrenzenden 9 Vorarlberger Grenzgemeinden Feldkirch, Meiningen, Koblach, Mäder, Altach, Hohenems, Lustenau, Höchst, Gaißau sowie Götzis als Mitglied der Region amKumma.

Ja zu gemeinsamen Agglomerationsprogramm

Beim Arbeitstreffen am 31.03.2016 mit den Schweizer Rheintal- und den Vorarlberger Grenzgemeinden informierte Isabell Scherrer vom Amt für Raumentwicklung in Bern über Ziele, Inhalte und Ablauf eines Agglomerationsprogramms. In der anschließenden Diskussion tauschten sich die Teilnehmer intensiv aus. Am Ende stand fest: Die Vorarlberger Grenzgemeinden und Götzis wollen sich am AP4 beteiligen.

Dafür soll ein Verein als Träger für das AP4 gegründet werden. Im Frühjahr 2016 wurden die Vereinsstatuten ausgearbeitet und im Juni 2016 mit LSth Karlheinz Rüdisser und den Gemeinden besprochen. Bis Herbst 2016 sollen die erforderlichen Beschlüsse der Gemeindegremien vorliegen.

Weiteren Gemeinden steht die Zusammenarbeit offen, sie werden in einem nächsten Schritt im Herbst 2016 informiert.

Das 7. grenzüberschreitende Treffen fand im Schützengarten in Lustenau statt.