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7 Interviews - 7 Perspektiven - 7 Kurzvideos

Fachleute aus unterschiedlichen Disziplinen berichten aus der Praxis, informieren über den Stand aktueller Forschung und geben Einblick in die vielfältigen Aspekte des Widerstands und in mögliche Handlungsoptionen.

Alle Videos auf einen Blick finden Sie  hier auf unserem Youtube-Kanal.

Sabine Volgger:
Trotz Konflikt den Dialog in der Planung führen.

Meinrad Pichler:
Das Glück im Kleinen.

Roland Gruber:
miteinander weiter denken.

Raimund Fend:
Planungsinstrumente sind Chance und Hürde.

Margrit Hugentobler:
Dichte als solche ist weder gut noch schlecht.

Reinhard Seiss:
Planungskultur braucht politische Kultur.

Michael Emmenegger:
Planung neu denken.

Was von Planung übrig bleibt. Dichte: Vom konstruktiven Umgang mit Widerständen.

Stand: Oktober 2015

Gute Ideen und Konzepte zu einer qualitätsvollen Verdichtung nach innen gibt es viele. Was aber macht es so schwer, sie in die Realitat umzusetzen? Vision Rheintal hat sich in den vergangenen Jahren eingehend mit Aspekten qualitatsvoller Verdichtung nach innen beschäftigt. Dabei wurden immer wieder innovative Ansätze und gute Beispiele vorgestellt, aber auch die Schwierigkeiten thematisiert, auf die Planungen und Projekte zum verdichteten Bauen stoßen können.

Unterschiedlichste Hürden

Denn in der Praxis scheitern die ambitioniertesten Vorhaben oft an den unterschiedlichsten Hurden: Das Grundstück ist erst gar nicht verfügbar, das Projekt zu teuer, die Nachbarn sind dagegen – die Liste ist lang. In der Folge werden Projekte nicht oder halbherzig umgesetzt, im schlimmsten Fall werden sie zu wenig gelungenen Beispielen für Verdichtung nach innen, was wiederum die Gegnerschaft bestärkt. Widerstand begegnet uns auf jeder Ebene der Planung – im Quartier ebenso wie am einzelnen Objekt – und manchmal dort, wo wir ihn gar nicht erwartet haben.

Eine Erfahrung, die auch das Energieinstitut und das vai Vorarlberger Architekturinstitut in ihrer Arbeit gemacht haben: Gute Ideen zu Raumplanung, Quartiersentwicklung, Gebäude und Mobilität und nachhaltiger Architektur sind oft schwer zu realisieren.

Was hält uns auf?

Luftbild von oben auf Siedlungsgebiet zum Thema Verdichtung

Grund genug, sich dem Thema Planung einmal von dieser Seite her zu nähern. Was hält uns auf? Was behindert uns? An welchen Widerständen scheitert Planung und warum? Unter dem Titel »Was von Planung übrig bleibt. Dichte: Vom Umgang mit Widerständen« widmete sich eine Veranstaltung der Reihe »Energielounge« von Energieinstitut Vorarlberg und vai Vorarlberger Architektur Institut in Kooperation mit Vision Rheintal am 30. September 2015 den Herausforderungen von Planung – und dem Scheitern. Fachleute aus unterschiedlichen Disziplinen berichteten aus der Praxis und informierten über den Stand aktueller Forschung.

Auf den folgenden Seiten sind die Meinungen der Referentinnen und Referenten der Veranstaltung zusammengefasst und bieten eine interessante Diskussionsgrundlage für die vielfältigen Aspekte des Widerstandes und für Handlungsoptionen. Und sie zeigen vor allem eines: In der Planung entscheidet nicht nur das »Was«, sondern vielmehr das »Wie«.

»Widerstand kann auch Chance sein.
Er zwingt uns, sich mit einem Thema näher zu befassen – daraus können mitunter ganz neue Lösungen entstehen.«

Landesstatthalter Mag. Karlheinz Rüdisser