Rheintalgespräche

Rheintalgespraeche-gross


Ist das Alpenrheintal groß genug um wahr zu sein? Was macht eine Region zum Lebensraum? Und warum sind Städte und Gemeinden allein nicht mehr handlungsfähig? Die Rheintalgespräche sind eine Vortrags- und Diskussionsreihe, die zur gemeinsamen Auseinandersetzung mit der Zukunft des Rheintals einlädt.

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01.12.2009, Junker-Jonas-Schlössle Götzis, 19.30 Uhr
Jens Dangschat (TU Wien)
WAS MACHT EINE REGION ZUM LEBENSRAUM?
Kann man unterschiedlichste Erwartungen an Lebenswelten und -räume unter einen Hut bringen? Was kann Raumplanung und Architetkur dazu beitragen, einen Lebensraum so zu gestalten, dass sich die Menschen in einer Region wohl fühlen, sie den Raum gerne annehmen und trotz aller Unterschiedlichkeit gemeinsam teilen?

15.12.2009, Junker-Jonas-Schlössle Götzis, 19.30 Uhr
Rainer Danielzyk (ILS Dortmund)
WARUM STÄDTE UND GEMEINDEN ALLEIN NICHT MEHR HANDLUNGSFÄHIG SIND.
Im Vortrag werden die wichtigsten Herausforderungen der Stadt- und Gemeindeentwicklung dargestellt, die vordringlichsten Handlungsfelder für regionale Kooperationen herausgearbeitet und entsprechende kooperative Organisationsformen erläutert. Zur Veranschaulichung der Thesen werden erfolgreiche Beispiele stadtregionaler Kooperationen vorgestellt.

20.01.2010, Junker-Jonas-Schlössle Götzis, 19.30 Uhr
Dirk Baecker (Universität Friedrichshafen)
PROZESSE IM NETZWERK DER REGIONALENTWICKLUNG.
Ehemals hatte man es mit Sachfragen zu tun, die von Experten gelöst wurden, um die Bürger anschließend von der Richtigkeit der Lösungen zu überzeugen. Heute hat man es mit umständlichen Prozessen zu tun, die in einem Netzwerk unterschiedlicher Akteure stattfinden. Wie funktionieren diese Prozesse? Was sind die Strukturen eines Netzwerks? Welche Rolle spielt die Politik?

04.02.2010, Junker-Jonas-Schlössle Götzis, 19.30 Uhr
Alain Thierstein (TU München)
DAS ALPENRHEINTAL: GROSS GENUG, UM WAHR ZU SEIN?
Außen- und Innenwahrnehmung einer Region sind meist nicht kongruent. Das Alpenrheintal als minimal notwendiger Handlunsmaßstab behindert sich durch institutionelle Fragmentierung selbst. Muss das sein? Kritische Größe, Identifikation und strategische Allianzen sind Handlungsmaximen, die ihren Preis fordern. Sind wir bereit, das zu leisten?

Moderation und Diskussionsleitung:
- Martin Assmann (Projektleiter Vision Rheintal)
- Reinhard Tötschinger (Prozessleiter Vision Rheintal)

Der Eintritt ist frei. Wir bitten um Anmeldung unter 05574/53442 oder office@vision-rheintal.at



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