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10. Rheintalkonferenz

22. Juni 2010
Hofsteigsaal Lauterach

Zwei inhaltliche Schwerpunkte standen auf der Tagesordnung der 10. Rheintalkonferenz. Zum einen war das die Frage der Weiterführung von Vision Rheintal, zum anderen die Präsentation einer Studie zum Thema "Jugend und Integration". Die BürgermeisterInnen, Mitglieder der Vorarlberger Landesregierung und des Landtags hatten sich nämlich in der 9. Rheintalkonfernez darauf geeinigt, den Themenbereich "Jugend und Integration" als weiteren Schwerpunkt im Rahmen von Vision Rheintal zu behandeln.

Die Bearbeitung des Themas "Jugend und Integration" begann bereits im Dezember 2009 mit der Durchführung von zahlreichen Expertengesprächen. Ergänzend dazu wurde eine Studie in Auftrag gegeben, deren Ergebnisse auf der 10. Rheintalkonferenz vorgestellt wurden. Im Anschluss an die Präsentation folgte eine intensive Diskussion, die durch stark unterschiedliche Positionen geprägt war. Mehrere Punkte aus dem Vortrag wurden in Frage gestellt, die Rheintalkonferenz teilte in einigen Bereichen die Auffassung der Studienautoren nicht.

Das Fazit der Diskussion: Es wurde wiederholt auf das Integrationsleitbild und die Integrationskonferenz hingewiesen. Die Rheintalkonferenz vertrat die Auffassung, dass die präsentierten Inhalte ein Rückschritt gegenüber dem Integrationsleitbild sind. Vision Rheintal soll keine Parallelveranstaltung zur Integrationskonferenz sein, sondern ihr Partner. Es soll geprüft werden, in welchen Bereichen (zB Quartiersplanung) Vision Rheintal die Bemühungen der Integrationskonferenz unterstützen kann.

Weiterführung Vision Rheintal

Der zweite inhaltliche Schwerpunkt beschäftigte sich mit der Frage, wie Vision Rheintal nach Abschluss der dritten Projektphase weitergehen soll. In der Diskussion kristallisierten sich folgende zentralen Punkte heraus:

  • der Nutzen des Projektes soll für die GemeindevertreterInnen und BürgerInnen sichtbarer werden
  • es braucht konkrete Projekte
  • Vision Rheintal soll strukturell besser verankert werden, damit die Umsetzung im Tagesgeschäft stärkeren Niederschlag findet
  • die Rheintalkonferenz wird als Gremium erachtet, in dem Beschlüsse zu Themen gefasst werden, die im Vorfeld aufgearbeitet wurden

Das Fazit der Diskussion: Man darf die Geduld in diesem Gesamtprozess nicht verlieren. Es ist bereits viel erreicht worden, es muss aber auch klar sein, das Veränderungsprozesse wie Vision Rheintal viel Zeit in Anspruch nehmen.