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Statements von TeilnehmerInnen des Verwaltungstags

Das war ein sehr interessanter Nachmittag, für den es aber auch höchste Zeit wurde. Denn es war die erste Informationsveranstaltung dieser Art für die Verwaltung. Das Fazit des Nachmittags: Der Informationsfluss zwischen Politik und Verwaltung muss gestärkt werden. Und man muss unbedingt beginnen, die Vision zu leben. Für die Verwaltung heißt das, offen zu denken, sich nicht zu verschließen für Neues und bei allem, was man tut, über die Gemeindegrenze hinaus zu denken. Im Verwaltungsbereich ist es ja so, dass jede Gemeinde eigentlich dieselben Tätigkeiten macht, da kann noch viel verknüpft und vernetzt werden.
Jürgen Bachmann, Gemeindesekretär Zwischenwasser

Wenn man möchte, dass Vision Rheintal nachhaltig wirkt, wird man das Projekt wohl über das Jahr 2010 weiterführen müssen. Ein Prozess, mit dem man Identität und Bewusstsein schaffen will, braucht mindestens 10 - 15 Jahre, bis er wirklich greift. Ich möchte außerdem anregen, vielleicht über eine Änderung des Namens nachzudenken - zum Beispiel in "Lebensraum Rheintal". Ich glaube, dass man es mit einem solchen Namen eher schaffen kann, zusätzlich zur jeweiligen Gemeindeidentität auch so etwas wie eine Rheintalidentität zu schaffen und damit das Anliegen nicht nur in den Köpfen, sondern auch in den Herzen der Menschen zu verankern.
Dr. Karin Rettenmoser, Stadtamtsdirektorin Hohenems

Wir sollten stolz sein auf das Rheintal, einen viel schöneren Lebensraum kann man sich kaum vorstellen. Die zentrale Aufgabe von Vision Rheintal ist es, den Gemeinden bewusst zu machen, dass bei einer guten Mobilitätsstruktur, wie wir sie im Rheintal haben, nicht jede Gemeinde eine eigene Fußballarena und eine eigene Eislaufhalle braucht. Als Lustenauer finde ich es schade, dass die Schweizer nicht bei Vision Rheintal dabei sind. Ich habe den Eindruck, dass die Rheintalidentität auf der Schweizer Seite des Rheins eher entwickelt ist als bei uns.
Dr. Reinhard Alge, Gemeindesekretär Lustenau

Bisher war bei Vision Rheintal die Politik am Wort. Sie hat die Ziele definiert und das Projekt erarbeitet. Jetzt geht es um die Umsetzung, also darum, das Leitbild von Vision Rheintal auf die verschiedenen Regionen und anschließend auf die einzelnen Gemeinden herunter zu brechen. Ein Prozess, der in der Region amKumma bereits voll am Laufen ist. In dieser Phase der Umsetzung wäre es sinnvoll, die Verwaltung verstärkt einzubinden. Es geht schlussendlich ja auch um die Information der Bevölkerung. Deshalb hoffen wir, dass diese heutige Veranstaltung keine Eintagsfliege bleibt, sondern regelmäßig stattfindet - am liebsten im Vorfeld der Rheintalkonferenz, damit wir vorab unsere Inputs deponieren können.
Helmut Burger, Gemeindesekreätr Koblach und Obmann des Fachverbandes der Leitenden Gemeindebediensteten Vorarlberg (FLGÖ)