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Ergebnis Visionsprozess 2016+

"Das Modell der Kooperationsräume"

Das Modell der Kooperationsräume als Nachfolge zu Vision Rheintal gestaltet die Inhalte und die Organisation der gemeindeübergreifende Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Raumplanung (und darüber hinaus) neu. Vision Rheintal wird in eine nächste, verbindlichere Stufe der Zusammenarbeit übergeführt. Im Sinne einer schlanken Struktur werden die Verantwortlichkeiten für die im Prozess definierten Themen und Aufgaben (für die vormals Vision Rheintal zuständig war) auf die bestehenden Institutionen Land und Gemeinden - hier speziell die Regionen, aufgeteilt.

Kleinere, homogene Einheiten - bedarfsorientierte Planung

Der divergenten Gemeindestruktur im Rheintal wird Rechnung getragen, indem sich die Gemeinden auf regionaler Ebene in kleineren, homogenen Einheiten zu Kooperationsräumen zusammenschließen. Das können informale Planungsregionen bzw. formale Regios sein, in denen die Planung bedarfsorientiert und treffgenau erfolgt. Grundlage der Zusammenarbeit ist ein regionales Räumliches Entwicklungskonzept, in dem die kooperierenden Gemeinden ihre Ziele zur angestrebten räumlichen Entwicklung auf regionaler Ebene festlegen. 

Land als aktiver Partner

Dem Land Vorarlberg kommt die Aufgabe zu, die Kooperationsräume zu koordinieren und die wichtigen Zukunftsthemen – in Abstimmung mit den Regionen – federführend zu bearbeiten. Diese Funktion der Regio-Koordination wird bei der Abteilung Raumplanung und Baurecht angesiedelt. Das Leitbild Vision Rheintal gilt weiterhin und ist Grundlage für konkrete Umsetzungsprojekte in den Kooperationsräumen. Das Modell soll eine professionelle Planungs- und Verwaltungskultur im Rheintal sicherstellen. Vorgesehen sind deshalb Servicestellen, die bei Bedarf in den Kooperationsräumen von der Region eingerichtet werden können. Sie sollen kleinere Gemeinden ohne eigene Ausstattung mit Know-How und personellen Ressourcen in Raumplanungsbelangen kompetent unterstützen.

Das Modell wurde in der Rheintalkonferenz am 24.10.2017 und in der Folge von der Vorarlberger Landesregierung am 21.11.2017 beschlossen. Es kann bei Bedarf auf Kooperationsräume in ganz Vorarlberg ausgeweitet werden.

 

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