Dreiländerweg
Stand: September 2010
Der 2007 fertig gestellte Dreiländerweg zwischen Österreich, der Schweiz und dem Fürstentum Liechtenstein soll ein dauerhaftes Symbol der grenzüberschreitenden Begegnung sein.
Feldkirch, Meiningen, Ruggel, Altstätten/Lienz, Rüthi und Sennwald: Sechs Gemeinden im Alpenrheintal haben es sich zum Ziel gesetzt, die Beziehungen über die Landesgrenzen hinaus zu vertiefen. Um die grenzüberschreitende Begegnung zu fördern wurde das Projekt "Bewegung-Begegnung" ins Leben gerufen.
16 Rastplätze und Verweilorte
Der Dreiländerweg ist 2007 realisiert worden und verbindet alle in das Projekt involvierten Gemeinden miteinander. Er ist rund 30 Kilometer lang und kann auch in einzelnen Etappen befahren oder erwandert werden - es gibt zahlreiche Einstiege in den Weg. 16 Rastplätze, Verweilorte und Sehenswürdigkeiten laden ganzjährig zu Begegnungen im Dreiländereck ein - vom Biermuseum über das Angelparadies Güfel bis zum Bio-Bauernhof. Der Dreiländerweg folgt bestehenden Straße und Wegen. Er verläuft durch einen Talabschnitt, der reich ist an landschaftlichen Reizen.
Zweiter Schwerpunkt des Projektes sind drei bis fünf Veranstaltungen pro Jahr zur Förderung der Begegnungen entlang des Rad- und Spazierweges. Die Palette reicht vom Weinfest über eine Buchpräsentation bis zu einer Lyrikwanderung.
Charta regelt Zusammenarbeit
"Bewegung-Begegnung" war ursprünglich ein Pilotprojekt zum Interreg IIIA-Programm "Erholung und Freizeit im Alpenrheintal", das im Auftrag und unter Mitwirkung der Raumplanungsämter des Landes Liechtenstein, des Bundeslandes Vorarlberg sowie der Kantone Graubünden und St. Gallen durchgeführt wurde. Heute wird "Bewegung - Begegnung" vollständig von den Projektgemeinden getragen. Die Zusammenarbeit ist in einer Charta geregelt.

