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Christian Rankl
Projektleitung
Amt der Vorarlberger Landesregierung
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Aktueller Stand und Zwischenberichte
Mobil im Rheintal
Stand: September 2010
Unter diesem Titel startete am 21. Februar 2008 ein Planungsverfahren, das eine Verkehrslösung für das untere Rheintal zum Ziel hat. Mitgetragen wird dieser Planungsprozess von 16 Städten und Gemeinden im Vorarlberger Rheintal, von Vertretern der Schweiz, von der ASFINAG, von Interessensvertretern, Bürgerinitiativen und Aktionsgemeinschaften.
Das Planungsverfahren "Mobil im Rheintal – am richtigen Weg!" verfolgt das Ziel, in einem möglichst breiten Konsens ein Maßnahmenpaket vorzulegen, das zu einer nachhaltigen Verbesserung führen soll.
Um dieses Ziel zu erreichen, müssen äußerst komplexe ökologische, wirtschaftliche und technische Rahmenbedingungen sowie die Wünsche und Bedürfnisse von rund 150.000 im Unteren Rheintal lebenden Menschen bestmöglich in Einklang gebracht werden.
Im Einzelnen geht es u. a. um
- die Verkehrsentlastung der Siedlungsgebiete,
- eine Bündelung des überregionalen und grenzüberschreitenden Personen- und Güterverkehrs,
- den Schutz des Natur- und Landschaftsraumes,
- Umwelt- und Lärmschutz sowie eine damit einhergehende Verbesserung der Luftgütesituation,
- die Erhöhung der Verkehrssicherheit und Verkehrswirksamkeit,
- die Sicherstellung der Erreichbarkeit der Wohn- und Betriebsgebiete,
- eine optimale Verknüpfung von Straße und Schiene beim Terminal Wolfurt,
- die Berücksichtigung der Bedürfnisse des Wirtschaftsstandortes Vorarlberg.
In Zusammenarbeit mit ausgewählten Fachexperten werden die Teilnehmer des Regionalforums alle Möglichkeiten und Ideen auf deren Durchführung prüfen. Dies umfasst sowohl die Planung und Bewertung von möglichen neuen Varianten im Straßennetz, einer so genannten Nullvariante (eine Verkehrs- und Raumentwicklung auf Basis der derzeitigen Infrastruktur), einer Null-Plus-Variante (Lösungsmöglichkeit, die auf den Ausbau der Öffentlichen Nahverkehrsmittel setzt) sowie der Kombination von straßenbaulichen Maßnahmen und Maßnahmen beim Öffentlichen Verkehr.
Am Ende des Verfahrens soll ein möglichst breiter Konsens für ein umfassendes Maßnahmenpaket stehen, das zur Bewältigung all dieser Herausforderungen beiträgt. Auf dem Weg zu einer solchen Lösung setzt das Land auf umfassende Beteiligung und transparente Information. Damit sich alle Interessierten jederzeit auf dem aktuellen Stand des Verfahrens halten können, wurde auf der Homepag des Landes (www.vorarlberg.at) ein eigener Infobereich freigeschaltet.

