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Julius Schedel
Projektbegleiter Pflegeheim und Sozialsprengel
T 0664/3002724
E-Mail
Zwei Gemeinden. Ein Pflegeheim.
Stand: Februar 2012
Höchst und Fußach haben den Bau eines gemeinsamen Pflegeheimes beschlossen. Zusammen mit Gaißau laufen außerdem die Vorbereitungen für den gemeindeübergreifenden Sozialsprengel Rheindelta.
Fußach hat zur Zeit kein eigenes Pflegeheim und das Altenwohnheim in Höchst erfüllt die Anforderungen an ein modernes Pflegeheim nicht mehr. Es besteht also Handlungsbedarf. „Pflegeheime müssen eine gewisse Größe haben, damit hohe Qualität und wirtschaftliche Führung vereinbar sind. Da ist es natürlich sinnvoll, sich beim Bau eines Pflegeheimes zusammenzuschließen“, erklärt Projektbegleiter Julius Schedel. „Das Rheindelta hat bereits eine gemeinsame Identität. Da bietet sich eine Lösung in der Region an“, meint auch der Fußacher Bürgermeister Ernst Blum.
Fertigstellung für 2014 geplant
Insgesamt 48 Betten wird das neue Pflegeheim haben, das gemeinsam von Höchst und Fußach neben dem bestehenden Altenwohnheim Höchst errichtet wird. Bauträger ist die VogewosI, Betreiber wird die gemeinnützige Vorarlberger Pflegegesellschaft Benevit. Bereits 2014 soll das neue Haus bezugsfertig sein. Die exakte Höhe der Baukosten ist noch offen, die Kostenverteiling wird sich nach dem Bettenbedarf der beiden Gemeinden aufschlüsseln.
Soziale Dienste besser vernetzen
Ebenfalls in Planung ist der Sozialsprengel Rheindelta, dem Fußach, Gaißau und Höchst angehören werden. Der Grundsatzbeschluss ist bereits gefällt, bis im Frühsommer 2012 soll der Verein installiert sein. „Was sich seit 2008 beim Krankenpflegeverein Rheindelta bestens bewährt hat, soll auch auf andere soziale Bereiche ausgedehnt werden“, skizziert Julius Schedel. „Ziel ist es, die sozialen Dienste besser zu vernetzen und näher zu den Bürgern der drei Gemeinden zu bringen.“



