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Wasserverband Hofsteig
Geschäftsführer Gerhard Giselbrecht
T 05574/74535
E-Mail
Kooperation mit Tradition
Stand: Februar 2012
Mit dem Wasserverband Hofsteig zeigen acht Gemeinden, dass eine gemeindeübergreifende Kooperation über Jahre hinweg große Vorteile bringen kann.
Die Kläranlage des Wasserverbandes Hofsteig in Hard ist eine der ersten derartigen Anlagen, die in Kooperation mehrerer Vorarlberger Gemeinden errichtet wurde. Eröffnet von den Gemeinden Hard, Lauterach und Wolfurt im Oktober 1977, umfasste der Wasserverband Hofsteig bereits in den folgenden Jahren auch die Gemeinden Höchst, Fußach, Bildstein und Lustenau. Gaißau ist zwar kein reguläres Verbandsmitglied, leitet aber seit 1998 sein Abwasser ebenfalls in die Anlage.
Mehr Effizienz und Qualität
Damit verfügt die Abwasserreinigungsanlage Hofsteig über ein gewaltiges Kanalnetz von 28 Kilometern Länge und Rohr-Durchmessern von 200 bis 2.200 Millimetern. "Der gemeindeübergreifende Betrieb dieser Abwasserreinigungsanlage bringt für alle Beteiligten Vorteile", betont der Harder Bürgermeister und Obmann des Wasserverbands Hofsteig Harald Köhlmeier. "Im Verhältnis entstehen jeder Gemeinde weniger Kosten. Für mehrere Gemeinden ist es zudem einfacher, eine Kläranlage laufend dem Stand der Technik anzupassen als für eine Gemeinde allein."
In den letzten Jahren wurden insgesamt 5,4 Millionen Euro in die Erhaltung der Anlage investiert. In den kommenden Jahren wird die Abwasserreinigungsanlage auf die doppelte Kapazität erweitert, das Investitionsvolumen dafür beträgt etwa 7,6 Millionen Euro.
DATEN 2010
Abwassermenge: 8,974.748 m3
Stromverbrauch: 2,573.975 kWh
Eigenerzeugung: 1,662.145 kWh = 65 %
Gasproduktion/-menge: 1,099.185 m3
Klärschlammentsorgungskosten: ca. 280.000 Euro
Mit dem produzierten Gas werden Blockheizkraftwerke betrieben, die Abwärme heizt Faultürme auf und dient zum Heizen und zur Aufbereitung von Warmwasser in der Anlage.

"Für mehrere Gemeinden ist es einfacher, eine Kläranlage laufend dem Stand der Technik anzupassen als für eine Gemeinde allein."
Harald Köhlmeier, Bürgermeister in Hard

