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2. Treffen der Stadt/Ortsplaner und Bauamtsleiter

15. Dezember 2011
Office Landbus Unteres Rheintal/Stadtbus Dornbirn

Die gute Erreichbarkeit mit öffentlichen Verkehrsmitteln macht Bahnhöfe zu Kristallisationspunkten der Siedlungsentwicklung. Es macht Sinn, hier attraktive Lebensräume zu entwickeln - mit hoher Dichte und einer großen Nutzungsvielfalt.

Im Zentrum des 2. Planertages stand die Präsentation eines Berichts des Berner Architekturbüros Atelier Wehrlin und des Zürcher Verkehrsplanungsbüros mrs partner, der sich mit den Bahnhöfen des Vorarlberger Rheintals beschäftigt. Für jeden einzelnen dieser Bahnhöfe ist im Rahmen dieses Berichts ein erstes Profil erarbeitet worden, das aufzeigt, welche Entwicklungspotenziale vorhanden sind und inwiefern sich die Qualität, die Erreichbarkeit und die Infrastruktur noch verbessern ließen.

Raumplaner Bernhard Kathrein lieferte zusätzliche Inputs, indem er von den Erfahrungen mit der Bahnhofsentwicklung Hard berichtete, Mobilitätsmanager Christian Steger-Vonmetz präsentierte gemeinsam mit Martin Reis vom Energieinstitut Vorarlberg interessante Fakten zum Thema Fahrradparken an Vorarlbergs Bahnhaltestellen.

Bewusstseinsbildung und mutige Entscheidungsträger

In der abschließenden Diskussion zeigte sich, dass bei den Stadt- und Ortsplanern des Rheintals eine einheitliche Sicht der Dinge herrscht - gute Voraussetzungen, um sich gemeinsam auf den Weg zu machen. Allerdings müssen die Handlungsspielräume der Gemeinden noch besser ausgelotet werden. Als Herausforderungen für die Zukunft wurden besonders zwei Punkte definiert - das professionalisierte Beziehungsmanagement zur ÖBB und das eher negative Image von Bahnhöfen und ihrem Umfeld. Hier braucht es Bewusstseinsbildung und mutige Entscheidungsträger auf Gemeindeseite und bei den Bauträgern.