Medienberichte
"Es muss nicht alles in Götzis sein." Bericht Vision konkret Mai 2013
"Kumma hält noch mehr zusammen", in: Anzeiger für das mittlere Rheintal, 05.02.2010
"Kummenberg zieht am gleichen Strick", in: VN, 26.01.2010
"Kummenberg rückt zusammen", in: VN, 21.01.2010
"Räumliches Entwicklungskonzept", in: Mäderer usscheall´r, März 2009
Räumliches Entwicklungskonzept am Kumma
Stand: September 2010
Seit Ende 2009 ist es in den vier Gemeindestuben beschlossen: das gemeinsame räumliche Entwicklungskonzept amKumma. Altach, Götzis, Koblach und Mäder setzen jetzt Schritt für Schritt um, was in einem 15 Monate dauernden Prozess von Politik, Verwaltung und Bürgern erarbeitet wurde.
Fünf Arbeitsgruppen haben insgesamt 23 Handlungsfelder für die Themenbereiche Siedlung & Bauen, Natur & Freiraum, Wirtschaft, Mobilität und Soziales definiert. Diese Handlungsfelder sind ab sofort Grundlage für die tägliche Arbeit in den vier Kummenberggemeinden.
"Schon in den vergangenen Jahren haben wir in vielen Bereichen zusammengearbeitet. Beispiele wie der gemeinsame Einkaufsgutschein oder der Ortsbus amKumma zeigen die Lebendigkeit unseres regionalen Denkens," sagt der Götzner Bürgermeister Werner Huber, Sprecher der Region amKumma. "Impulsgeber für das Projekt REK amKumma war die Initiative Vision Rheintal."
Von der Öffnung der Kindergartensprengel bis zu gemeinsamen Betriebsgebieten
Die Handlungsfelder im REK amKumma sind vielseitig: Eine gemeinsame "Charta für das Bauen amKumma" legt beispielsweise Anleitungen für den zukünftigen Umgang mit dem Ortsbild und für die Entwicklung öffentlicher Plätze und Straßenräume fest. Neben der effizienten Nutzung der Betriebsgebiete in den einzelnen Gemeinden sollen in Zukunft auch gemeinsame Betriebsgebiete entwickelt werden. Und durch die Öffnung der Kindergartensprengel und gemeinsame Kindergärten an den Gemeindegrenzen soll die Kinderbetreuung flexibler werden. Zur Grundversorgung der Bevölkerung wird zwar jede Gemeinde ein eigenes Sozialzentrum mit Pflege- und Betreuungsangeboten erhalten, geplant ist aber, die Verwaltung der Zentren langfristig gemeinsam abzuwickeln.
Von der gemeinsamen CO2-Bilanz bis zum regionalen Radwegkonzept
Erstmals wird die Region heuer auch eine gemeinsame CO2-Bilanz erstellen. Und bereits in diesem Frühjahr wurde das regionale Radwegkonzept ausgearbeitet. Neben der schrittweisen Umsetzung eines durchgängigen Radwegenetzes in der gesamten Region ist auch ein Ausbau der Infrastruktur für den Radverkehr geplant. Weitere Rad-Abstellplätze sollen die Kombination Bus-Rad und Bahn-Rad verbessern.
"Regionales Handeln beginnt im Kopf", meint Werner Huber, "deshalb gibt es im REK amKumma eine ganze Reihe von Maßnahmen, die bewutseinsbildenden Charakter haben. Sie tragen dazu bei, das gemeindeübergreifende Denken auch in der Bevölkerung zu verankern."
DATEN UND FAKTEN
2005: Altach, Götzis, Koblach und Mäder gründen den Verein "Region amKumma". Der Vorstand besteht aus den vier Bürgermeistern.
Dezember 2007: Präsentation des Leitbildes für die Region, das unter großer Bürgerbeteiligung erarbeitet wurde.
Frühjahr 2008 - Sommer 2009: In insgesamt 20 Workshops entsteht das gemeindeübergreifende REK amKumma. An diesem Konzept haben 150 Bürgerinnen und Bürger aller vier Gemeinden mitgewirkt.
Dezember 2009: Das REK amKumma wird in allen vier Gemeinden beschlossen.

"Durch das Räumliche Entwicklungskonzept amKumma erhält jede einzelne der vier Gemeinden einen Mehrwert an Lebensqualität."
Silvia Wagner, Mitdenkerin in den Arbeitsgruppen Mobilität und Natur & Freiraum

"Wenn eine Region ein gutes Bussystem hat, braucht nicht jede Gemeinde ein Schuhgeschäft und einen Juwelier."
Manfred Böhmwalder,
Unternehmer und Mitdenker in der Arbeitsgruppe Wirtschaft

