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Als gedrucktes Exemplar kann das Werkheft zum Preis von 10 Euro (12 CHF) inkl. Versandkosten bei folgenden Stellen angefordert werden:
Amt der Vorarlberger Landesregierung
Raumplanung und Baurecht
T +43 (0) 5574 511 27105
E-Mail
Amt für Raumentwicklung und Geoinformation des Kantons St.Gallen
T +41 (0) 58 229 31 47
E-Mail
Rheintalkarten
Für das St. Galler und das Vorarlberger Rheintal gibt es erstmals ein grenzüberschreitendes Werkheft, das die Region als einen gemeinsamen Lebensraum darstellt. Inhalt des Werkheftes sind 11 Planungskarten zu zentralen raumplanerischen Aspekten. Der Öffentlichkeit vorgestellt wurden die "Rheintalkarten" am 21. Februar 2011 im Pressefoyer des Bregenzer Landhauses.
Auf beiden Seiten des Rheins gibt es vermehrt Projekte und Initiativen, die den Schritt über die Landesgrenzen machen. Man informiert sich über Planungsprozesse und bezieht sich gegenseitig in unterschiedliche Gremien und Planungsteams ein. Dabei zeigt sich, dass das Tal zum Teil recht unterschiedlich wahrgenommen wird und oft nur recht vage Kenntnisse von der anderen Seite bestehen. Zudem hat sich herausgestellt, dass ein direkter Vergleich statistischer und kartografischer Daten auf Grund unterschiedlicher Erfassungsmethoden vielfach nicht möglich ist und die technischen Systeme eine Zusammenführung bisher nicht oder nur unter grossem Aufwand zuliessen.
Karten zu zentralen raumplanerischen Aspekten
Das war Anlass für den Kanton St.Gallen und das Land Vorarlberg, gemeinsam das Projekt „Rheintalkarten“ zu starten. Ziel war es, thematische Karten zu erarbeiten, die vergleichbare Aspekte beider Seiten des Rheins grenzüberschreitend darstellen. Vision Rheintal war Teil des Projektteams und lieferte mit verschiedensten Kartengrundlagen eine wertvolle Vorarbeit für die "Rheintalkarten". Inzwischen liegen elf Karten vor, die zu zentralen raumplanerischen Aspekten im Betrachtungsgebiet erstmalig ein grenzüberschreitendes Bild wiedergeben:
> Bevölkerung
> Kommunale Raumplanung
> Siedlungsentwicklung
> Siedlungsstruktur
> Siedlungsflächenreserven
> Grüne Zonen
> Arbeitsstätten
> Tagespendler
> Wohnungen
> Lebensmittelnahversorger
> Hochwasserschutz
> Naturraum
> Freizeit und Erholung
> Kultur
Der Öffentlichkeit vorgestellt wurden die "Rheintalkarten" am 21. Februar 2011 im Pressefoyer des Bregenzer Landhauses. Dem Anliegen entsprechend saßen am Podium mit Landesrat Karlheinz Rüdisser und Regierungspräsident Willi Haag politische Vertreter von beiden Seiten des Rheins. Die Karten selbst wurden von Ueli Strauss-Gallmann (Amt für Raumentwicklung und Geoinformation; Kanton St. Gallen) und von Wilfried Bertsch (Abteilung Raumplanung und Baurecht; Land Vorarlberg) präsentiert.
Einigkeit auf beiden Seiten des Rheins
Bei all den Gemeinsamkeiten und auch Unterschieden, die beiderseits des Rheins erkennbar sind, zeigt sich letztlich ein zentraler Aspekt: Das Rheintal ist ein gemeinsamer Lebensraum, den es zusammen zu entwickeln gilt. Und auf beiden Seiten des Rheins herrscht Einigkeit: Man will in Zukunft verstärkt nach gemeinsamen Lösungen suchen – über Gemeinde, Landes-, Kantons- und Staatsgrenzen hinweg.

