Sie sind hier: Themen / Grenzüberschreitende Raumplanung / Grenzüberschreitende Freiraumplanung

Weiterführende Artikel

"Gemeinsames Agglomerationsprogramm für ein lebenswertes Rheintal"

Dez. 2017

"Grenzüberschreitende Raumplanung"

Dez. 2016

Grenzüberschreitende Freiraumplanung

Ein klares "Ja" zur grenzübergreifenden Zusammenarbeit

Stand: Dezember 2017

Im Leitbildprozess noch gar nicht diskutiert, hat sich die grenzüberschreitende Zusammenarbeit mit dem St. Galler Rheintal in den vergangenen Jahren gut entwickelt. Kurzfristige Rückschläge, wie das Cheitern des Agglomerationsprogramms zweiter Generation im Jahr 2014, änderten nichts an einem klaren "Ja" zur grenzübergreifenden Zusammenarbeit.

Im Jahr 2014 tauschten sich die Gemeindeoberhäupter beider Seiten des Rheintals über gemeinsame Themen aus. Daraus entwickelte sich unter anderem das Projekt "Grenzübergreifende Freiraumplanung". Im Zentrum stand die Frage, an welchen Stellen im Rheintal eine grenzüberschreitende Zusammenarbeit für Ökologie und Landschaft sinnvoll ist. Beteiligt sind die Raumplanungsabteilungen des Landes Vorarlberg und des Kantons St. Gallen, der Verein St. Galler Rheintal sowie Vision Rheintal.

Ein gemeinsames Bild

Zu Beginn des Projekts wurden bestehende Planungsgrundlagen von "Mobil im Rheintal", "Netzstrategie" oder "RHESI" zu einem Gesamtplan zusammengeführund Planungslücken gefüllt. Betrachtungsgebiet war das gesamte Rheintal zwischen Bodensee und Illmündung. Damit entstanden auch aktuelle Planungsgrundlagen für das künftige Agglomerationsprogramm Rheintal.

Vom Großen ins Kleine

In einem nächsten Schritt wurde untersucht, wo sich die wertvollen Freiräume in diesem Grenzbereich entlang des Rheins befinden und mit wlechen Projekten sie aufgewertet werden können. Vier mögliche Projekte wurden identifiziert, in der Projektgruppe diskutiert und im Juni 2016 in zwei Planungswerksätten bearbeitet. Dann wurden die Projektpläne ausgearbeitet und in einem "Echoraum" Ende 2016 mit den betroffenen Gemeinden diskutiert und weiterentwickelt. Diese Herangehensweise hatte sich gelohnt: Drei der vier Projekte wurden zur vertiefenden Bearbeitung durch die Gemeinden empfohlen:

Eselschwanz (Gaißau/Höchst/St. Margrethen):
Ergänzung des Radwegenetzes und Verbesserung der Erreichbarkeit

Alter Rhein (Hohenems/Diepoldsau/Mäder/Lustenau/Altach/Widnau):
Grenzüberschreitendes Erholungsgebiet und Gebietsmanagement

Frutz-Illspitz (Meiningen/Oberriet/Feldkirch/Rüthi):
Naherholungsangebot mit Naturerlebnis verbinden und fördern

"Die Freiraumplanung ist wie das Agglomerationsprogramm eine Chance, in der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit im Rheintal in die Umsetzung zu kommen. Das wird Land, Kanton und Gemeinden in den kommenden Jahren sicherlich noch fordern."

Stefan Obkircher
Projektleiter Grenzübergreifende Freiraumplanung Rheintal, Abteilung Raumplanung und Baurecht