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Das gesamte Interview
finden Sie in unserem Magazin
"Vision konkret", Ausgabe 10,
Juni 2014 auf den PDFSeiten 10 - 12

Es geht nicht um das einzelne Objekt

Stand: Juni 2014

Was ist qualitätsvolle Innenentwicklung? Gibt es dafür Kriterien, und welche Rolle sollten Planung und die Kommune einnehmen? Vision konkret befragte dazu DI Dietmar Eberle, Professor für Architektur und Entwerfen an der Eidgenössischen Technischen Hochschule (ETH) Zürich, Dr. Margrit Hugentobler, Soziologin und Leiterin des ETH Wohnforums, und DI Stefan Burtscher, Stadtplanung Dornbirn. Eine kontroverse Diskussion aus unterschiedlichen Perspektiven.

"Wir haben seit Langem das Gefühl, dass wir uns im Städtebau über die falschen Sachen unterhalten. Meiner Ansicht nach haben wir noch zu wenig Klarheit darüber, was die treibenden Kräfte sind. Es geht nicht um das einzelne Objekt. Wir müssen in Zukunft über Atmosphäre sprechen."
DI Dietmar Eberle

"Ein Patentrezept für qualitätsvolle Siedlungsentwicklung nach innen gibt es meines Erachtens nicht. Das finde ich nicht nur schlecht, weil es den Gemeinden einen großen Handlungsspielraum erschließt, sie jedoach auch forert, ortsangepasste Lösungen zu entwickeln."
Dr. Margrit Hugentobler


"Eine Gemeinde muss beim Planen und Bauen eine Vorreiterrolle einnehmen und zeigen, dass urbanere Dichten schlussendlich zum Wohle der Menschen sind.Eine unmittelbar erlebbare Qualität ist immer wieder ein gut gestalteter öffentlicher Raum und Außenraum."

DI Stefan Burtscher