Weiterführende Informationen
Die Studie "Abschätzung des Bedarfs an Betriebsgebieten im Vorarlberger Rheintal bis 2030" und weitere Informationen finden Sie
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Grünzone.Wert.Ausgleich
Stand: Dezember 2017
Ziel des 2015 gestarteten Projekts "Grünzone .Wert.Ausgleich" war es, in einem breiten Austausch zwischen den Fachbereichen verschiedene Möglichkeiten und Potenziale der quantitativen (flächenmäßigen) wie auch der qualitativen Kompensation zu prüfen, die im Falle einer Herausnahme von Flächen aus der Grünzone Anwendung finden könnten.
Flächen zur Betriebsansiedlung im Vorarlberger Rheintal sind ein kostbares Gut. Das Land Vorarlberg hatte deshalb bereits 2009 eine Studie beauftragt, die sich mit dem Flächenbedarf an Betriebsgebieten im Vorarlberger Rheintal bis zum Jahr 2030 auseinandersetzte. Die Studie war Grundlage für die Planungen von Vision Rheintal zu den regionalen Betriebsgebieten Rheintal Nord, Mitte und Süd. Rund 30 Hektar der zukünftigen regionalen Betriebsgebiete liegen derzeit in der Landesgrünzone.
Doch wie kann dieser Verlust ausgeglichen werden? Mit dieser Frage befasst sich das Folgeprojekt 'Grünzone.Wert.Ausgleich'. Ein interdisziplinäres Team aus Vertretern der betroffenen Fachabteilungen des Landes - Raumplanung, Landwirtschaft, Umweltschutz, Wasserwirtschaft, Wirtschaft - sowie die Gemeinden arbeiten an einem Lösungsmodell, wie Flächen qualitativ bzw. quantitativ kompensiert werden können, die für die Schaffung von Betriebsflächen aus der Landesgrünzone herausgenommen werden.
Nach einem intensiven Prozess wurde im Frühjahr 2017 der Schlussbericht der Landesregierung vorgestellt. Er wird derzeit in den zuständigen Gremien beraten. Eine wesentliche Erkenntnis aus dem Projekt ist, dass im Talboden des Rheintals noch beachtliches Potenzial für Flächenkompensation besteht, das den geschätzten Flächenbedarf für Betriebsgebiete in der Landesgrünzone gub abdecken kann. Dieses Potenzial erschließt sich nur beim gemeindeübergreifender Betrachtung.

Ziel des Projekts 'Grünzone.Wert.Ausgleich' ist es, in einem breiten Austausch zwischen den Fachbereichen verschiedene Möglichkeiten und Potenziale der quantitativen (flächenmäßigen) wie auch der qualitativen Kompensation zu prüfen, die im Falle einer Herausnahme von Flächen aus der Grünzone Anwendung finden könnten.

