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Statements von Experten

Workshop "Siedlung und Mobilität"
Hotel Schwärzler
Bregenz, 14. Oktober 2008

Steuerungselement Quartiersbetrachtung
Seit Anfang 2007 muss vor dem Bau von Wohnanlagen ab 25 Einheiten von den Gemeinnützigen Bauvereinigungen und seit 2008 von allen Bauträgern eine Quartiersbetrachtung gemacht werden. Mit eingebunden sind dabei die Gemeinden, die Bauträger und Architekten. Bei dieser Quartiersbetrachtung schaut man sich die Einbettung der Wohnanlage in die Umgebung an und stellt sich unter anderen auch folgende Fragen: Gibt es Nahversorger, Kindergärten und Schulen in der Nähe? Wie lang beziehungsweise kurz sind alltägliche Wege? Wie ist die Erschließung mit dem öffentlichen Verkehr? Sind ausreichend Rad- und Fußwege vorhanden? Ohne diese Quartiersbetrachtung gibt es keine Wohnbauförderung. So trägt die Wohnbauförderung wesentlich zu einem Zusammenspiel von Siedlungsentwicklung und Mobilität bei.
Lothar Hinteregger, Leiter der Abteilung Wohnbauförderung, Land Vorarlberg